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Die VR Bank wollte das Verhältnis zu ihren Kunden intensivieren: weg vom kühlen Schalterhallen-Ambiente, hin zu mehr Nähe und Wohlfühlatmosphäre. Für die neue Mini-Filiale in Fußgönheim lieferte DFW die Glastrennwände und die großformatigen Bildmotive – als raumteilendes, gestalterisches und zugleich strukturierendes Element.
Die Herausforderung lag im Grundriss: Auf nur 39 m² sollte eine komplette Bank-Filiale entstehen – mit Chef-Zimmer, Cucinette, Besprechungsinsel und Banking-Terminals. Jede massiv ausgeführte Wand hätte hier spürbar Fläche gekostet. Die Glaswände trennen die Bereiche deshalb, ohne sie zu verschließen: Der Blick läuft weiter, die Zonen bleiben klar ablesbar, und die Filiale wirkt deutlich großzügiger, als ihre Quadratmeterzahl vermuten lässt.
Für die Motive haben wir Landschaftsfotos aus der näheren Umgebung großformatig auf Glas gebracht und indirekt hinterleuchtet. Farbig leuchtend holen sie die Natur in den Innenraum und geben jeder Einheit ihr eigenes Bild – Wiedererkennung statt neutraler Corporate-Kulisse. Gleichzeitig übernehmen die bedruckten Flächen dort Sichtschutz, wo Beratungsgespräche Diskretion brauchen.
Ergänzt um die hellen, gerundeten Möbel und den Innenausbau von Objektbau Kienholz ist eine Filiale entstanden, die sich weniger wie ein Bankschalter anfühlt und mehr wie ein Ort, an dem man gerne sitzen bleibt – kleinteilig, freundlich und in ihrem Konzept zukunftsweisend.
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